Die "alternative" Brustkrebs-Behandlung mit IPT

Ich will es einfach machen: Eine erfolgreiche Brustkrebs-Behandlung geschieht in drei Schritten, wobei in ihrem Zentrum das Verfahren "IPT" steht (welches auf der nächsten Seite beschrieben wird).
Die IPT alleine ist schon sehr gut, aber die Zusatzverfahren steigern die Chancen erheblich und sollten gut verstanden werden.
Auf dieser Seite wird darauf genauer eingegangen, aber nicht sehr systematisch. Der Text beinhaltet die wesentlichsten Erklärungen, so dass eine Patientin weiß, worum es geht; - alles andere obliegt dem Arzt, die jeweiligen Verfahren für die entsprechende Patientin in idealer Weise anzuordnen. In meiner Praxis brauchen Sie sich darum keine Sorgen zu machen. Wenn Sie sich für einen anderen IPT-Arzt entscheiden möchten, so muss ich darauf hinweisen, dass meine Ausführungen nicht allgemein bekannt sind und dass sie oft selber dafür sorgen müssen, dass darauf Rücksicht genommen wird.

Der grundlegende Gesundheitszustand

Es ist eine der wichtigsten übersehenen Dinge in der heutigen Medizin, dass es einen "grundlegenden Gesundheitszustand" gibt!

Die Menschen sind nicht entweder gesund oder krank. Vielmehr befindet sich jeder irgendwo zwischen "absoluter Gesundheit" und "absoluter Krankheit":

Die Skala der Gesundheitszustände

Jeder von uns ist gewissermaßen nicht ganz gesund. Wenn jemand richtig krank geworden ist, dann ist das ein Zeichen dafür, dass sich sein Gesundheitszustand bereits VORHER zu weit auf unserer Skizze nach rechts abgefallen ist. Erst wenn jemand seinen "grundlegenden Gesundheitszustand" zu weit nach rechts abfallen hat lassen, kann eine chronische Krankheit Platz greifen und sich entwickeln.
Genau genommen könnte (und sollte) man sogar sagen, dass die Krankheiten nur die Symptome eines herabgesetzten und abgefallenen Gesundheitszustandes sind: Je weiter der Gesundheitszustand nach rechts abfällt, umso leichter werden Krankheiten Platz greifen, umso eher treten sie in Erscheinung und umso schwerer heilen sie aus.

Gesundheitszustand und sichtbare Krankheits-Symptome

Eine chronische Krankheit heißt so, weil sie "über die Zeit hinweg" andauert ("chronos"=die Zeit). Normalerweise hat ein Organismus Abwehrkräfte; auch Krebszellen entstehen oft und immer wieder, werden aber abgetötet und können sich in einem gesunden Organismus nicht zu einer Geschwulst entwickeln. Es muss also zuerst der "grundlegende Gesundheitszustand" abgefallen sein, damit so eine Krankheit entstehen kann.
Dass die heutige Medizin diesen Umstand missachtet, sieht man an vielen Stellen: Zum Beispiel wird heute unter "Vorbeugung" verstanden, dass man so lange Untersuchungen macht, bis man einen Krebs finden kann. Man hält die Menschen für "gesund", und erst wenn man einen Krebs findet, wechseln sie sozusagen augenblicklich und überraschend in den Zustand "krank" über. Würde man den obigen Grundsatz beachten, könnte man vielleicht Methoden entwickeln, den wirklichen Gesundheitszustand zu messen und bemühte sich zudem, die Menschen gesund zu halten, so dass man sehr viel weniger für das "Gesundheitssystem" ausgeben müsste, der Gesellschaft viel bessere Arbeitskraft und besser aufgelegte Menschen zur Verfügung stünden. Wenn es einem Patienten oder einer Patientin nicht gut geht, sie sich müde und ausgelaugt fühlt, also durchaus Zeichen einer Halbgesundheit oder gar Halbkrankheit vorweist, so kann unsere Medizin nichts tun. Man sagt so einer Person (wenn man noch keine Krankheit finden kann) häufig: "Sie sind gesund", was natürlich nicht stimmt. Aber heute wird anstatt einer echten Heilkunde gelehrt, welche Medikamente die Pharma-Industrie zur Verfügung hat, und wenn sie dafür nichts hat, kann man auch nichts machen.
Ich schildere diese Umstände nicht dazu, um gegen jemanden zu lästern, sondern nur zur Veranschaulichung. Es gibt also einen "grundlegenden Gesundheitszustand", der starke Beachtung finden muss, wenn man jemanden wirklich gesund machen möchte. Man muss dies wissen und seine Bemühungen danach richten, wenn man Ergebnisse erzielen möchte. Ähnlich wie man etwa Rheuma-Patienten nur mit Pharma-Mitteln behandelt, sie aber nicht gesund macht, zieht sich dieser eklatante Mangel durch die Medizin und betrifft auch die Brustkrebspatientin.

Die Heilfähigkeit

Aus dem hier Gesagten kann man auch entnehmen, dass es genau genommen die Heilfähigkeit ist, welche mangelhaft vorhanden sein muss, damit eine Krankheit chronisch werden kann. Wäre die Heilfähigkeit vorhanden, würde die Krankheit rasch abgewehrt werden und der Organismus rasch gesunden. Nur wenn die Heilfähigkeit herabgesetzt ist, kann die Krankheit "hereinkommen" und sich festsetzen.
Was liegt also näher, dass man zu aller erst die Heilfähigkeit des Organismus wieder instand setzen muss, bevor man an eine Behandlung herangeht. Dies wäre also Schritt eins in einer logisch aufgebauten Therapie. Wenn der Organismus wegen schlechter Heilfähigkeit eine Krankheit "hereingelassen" hat, so ist es völlig klar, dass er sie später erst recht nicht ausheilen kann; man muss vielmehr dafür sorgen, dass er es wieder kann: Man muss die Heilfähigkeit wieder instand setzen!
Nur der Organismus kann sich selbst gesund machen, und der Arzt tut sich in seinen Bemühungen viel schwerer, wenn er es mit einem kränkelnden Körper zu tun hat: Er wird nicht heilen!

Resümee

Was also aus dieser sehr knapp gehaltenen Abhandlung hervorgehen muss, ist zweierlei:

  • Eine Vorbehandlung muss die Heilfähigkeit wiederherstellen und
  • Eine Nachbehandlung muss die Gesundheit erst richtig wiederherstellen.

Das ist elementar.

Ich habe viele Patientinnen gesehen, die aus Ermangelung dieses Wissens (bzw. natürlich der Ermangelung der ANWENDUNG dieses Wissens) die Heilung nicht erreicht haben. Man sollte sich also in kompetente Hände begeben, denn genau das kann den Unterschied ausmachen.
Die gesamte Brustkrebsbehandlung besteht also aus drei Schritten, welche natürlich auch ineinander fließen können, ja sogar sollten. Ich halte sie nur deswegen auseinander, damit sie leichter verständlich und logisch gegliedert sind. Ein erfahrener Arzt wird einfach darauf achten und die richtigen Schritte in seinen Behandlungsplan aufnehmen. Sie müssen überhaupt nicht kompliziert sein, ja sie sind zumeist sogar sehr einfach, aber sie müssen effektiv sein.
In meinem Buch über Brustkrebs gehe ich viel genauer auf diese Umstände ein. An dieser Stelle genügt es vorerst einmal, zu verstehen, dass es nicht die IPT ist, welche Heilung oder Gesundheit hervorbringt, sondern dass es das grundlegende Verstehen des Zustandes "Krankheit" sowie die geschickte Anwendung dieses Wissens ist, welche eine Gesundung ermöglichen.
Beim Brustkrebs spielt außerdem die "Psyche" eine besondere Rolle, worauf ebenfalls geachtet werden muss. Man kann manchmal sogar beobachten, wie ein Krebs sehr augenscheinlich wächst, wenn die Situation "brodelt", welche bei der Patientin zur Entstehung des Krebses beigetragen hat. Auch das werde ich hier nicht ausweiten, sondern verweise auf mein Brustkrebs-Buch.

Um das Weitere vom Prinzip her gut zu verstehen, empfehle ich Ihnen, die Seite "Was ist IPT" im Abschnitt über IPT zu studieren; sie öffnet in einem neuen Fenster, das Sie nach Lektüre schließen können, um hierher zurück zu kommen.
Nachdem wir das nun prinzipiell verstanden haben, können wir uns jetzt der IPT als einzelnem Behandlungsschritt zuwenden.

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